Donnerstag, 24. Januar 2013

4000 Islands - Don Khon (9.1. - 11.1.13)


Am Tag der Reise nach Laos war um 6 Uhr Tagwache. Da der Minibus bereits um 7 Uhr fuhr, wollten wir spätestens um 6.45 Uhr vom Guesthouse los. Das kleine Frühstück hatten wir deshalb in weiser Voraussicht schon am Vorabend auf 6.15 Uhr terminiert und unsere Wünsche platziert.

Um 6.15 Uhr schauten wir aus unserem Zimmer, der Typ, der für unser Frühstück verantwortlich war, pennte noch friedlich! Nach einem hastigen Z‘morge schafften wir es doch noch, unsere geplante Aufbruchszeit einzuhalten.  Das Büschen, bereits sehr voll, fuhr mit der üblichen Verspätung ab.  Nach fünf Minuten der erste Halt - vor unserem Guesthouse!! Da wartete doch tatsächlich wieder der Typ mit einem Hotelgast, der sich zu uns ins inzwischen übervolle Gefährt quetschte! Uns fehlten die Worte!

Als Passagier Nummer 17 in den 12 Plätzer einstieg, war der Bus nach kambodschanischer Auffassung offenbar noch nicht ganz voll, denn Nummer 18 wurde noch reingezwängt!! So fuhr unsere Sardinenbüchse knapp zwei Stunden über Stock und Stein nach Stung Treng. Wiederum konnte jemand den drängenden Schwall aus dem Innern nicht unterdrücken – eine Reihe weiter vorne wurde eine Frau Opfer einer Kotzattacke (ganz fies in den Nacken und über die Haare). Aus Platzmangel gelang es uns leider nicht, den Fotoapparat zu zücken.

Der Weiterreise sowie auch der Grenzübertritt verliefen glatt, ganz entgegen den haarsträubenden Reiseberichten, welche wir auf diversen Blogs gelesen hatten.
 

 
Warten auf das Visum
 

Schon der erste Eindruck von Laos begeisterte uns! Der Mekong schlängelt sich durch wunderschöne Landschaften und bildet in der Trockenzeit tausende von kleinen Inseln. Daher der Name der Region, 4000 Islands, ein betörender Archipel am Ende der 4350 km langen Kette des Mekong (O-ton LP).  Für uns schien hier die Zeit still zu stehen – wir genossen die nicht auf Papier zu bringende Romantik von Don Khon in vollen Zügen.  Ein ganz kleiner Ort mit ein paar Hütten, einer Naturstrasse, zahlreichen Unterkünften, vielen Palmen und anderem Grün sowie ganz viel freilaufenden Hühnern, Enten, Gänsen mit den dazugehörenden Küken. Für Fleisch in der Suppe war also gesorgt.
 
 
Anreise mit dem Longtailboat nach Don Khon







 
das erste "Beer Lao"!!!!

 
...und das nächste...proscht!

 
kleines Don Khone
 

Wir nächtigten in Pan’s Guesthouse direkt am Mekong. Die tolle Lage bescherte uns atemberaubende Sonnenuntergänge! Auf einer kurzen aber unglaublich schönen Radtour erkundigten wir das kleine Örtchen und die schier grenzenlose Schönheit der Landschaft.
 
 
Pans' Guesthouse: Empfehlenswert für schlappe 20$/Nacht

 
Ausblick von unserer Terrasse



 
never stop exploring

 
Wasserbüffel - leider noch nicht gekostet









 
!!!!!!!



 
Schulkinder im malerischen Don Khone




 
Dusche am Mekong, mit dabei Körbchen mit Badeutensilien


 
Sunset vor der Tür!

 
das Farbenspektakel war unglaublich!!!




 
Radtour nach Don Det

 
nach viiielen Curries und Suppen wieder mal "western food" - Hamburger!

 
Pan's Residence vom anderen Ufer gesehen

 
Lao Iced Coffee

 
(spielt) Boatman

 
Mekong sunset cruise









 
Gärten an den Ufern des Mekongs


 
the real boatman

 
facing the sun






 
 
 
***Sunset Cruise Impressionen***
 
 
Schweren Herzens nahmen wir nach nur zwei Nächten Abschied und steuerten in Richtung Pakse davon.

4000 Islands sollte unserer Ansicht nach fester Bestandteil jeder Laos Reise sein. Ein Aufenthalt von 3-4 Nächten lohnt sich auf jeden Fall. Eine Velotour oder das gemütliche Tuben auf dem Mekong sowie gemütliches Abhängen im Dorf sind nur einige der Beschäftigungsmöglichkeiten. Unterkünfte gibt es einige. Wir empfehlen aber ganz klar Don Khone und nicht Don Det - denn dort gibts viele extrem Backpacker und eher schmuddelige Hütten.

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